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Vorhersage
Ein eingerichteter Kunstweg führt Besucher auf den Spuren der Werke des Bildhauers Georg Brenninger durch Thannhausen. Der Künstler, dessen Werke in Metropolen auf der ganzen Welt zu bestaunen sind, hatte eine besondere Beziehung zu Thannhausen, wo seine Ehefrau Margarete wohnte.
Das ehemalige Rathaus prägt mit seiner reich gegliederten Fassade den Kern der Stadt. Es wurde von einem Augsburger Architekt 1876 im Stile der Neurenaissance erbaut und 1982 von Architekt Ulrich Mayer umgebaut und renoviert. Durch die kunstgeschmiedete Eingangstüre mit dem bayerischen Reichsadler und dem bayerischen Löwen in den Arkaden erreicht man den prunkvollen Festsaal und die heutige Stadtbücherei.
Maria Himmelfahrt, erbaut 1742 vom Thannhauser Kirchenbaumeister Johann Kaspar Radmiller, birgt im barocken Saalraum Fresken von J. Christ, auswechselbare Hauptaltarbilder von Franz Xaver Abele, Seitenaltarbilder von Konrad Huber, ein Kreuzigungsbild von L. Hundertpfund und das außergewöhnliche Chorgestühl des Thannhauser Kunstschreiners Ferdinand Zech.
Die St. Leonhardskapelle an der östlichen Ortseinfahrt ist eines der ältesten Gebäude (um 1600). Nördlich davon liegt das ehemalige Krankenhaus.
Das ehemalige Gerichtshaus von 1673 beeindruckt mit barock gestaltetem Giebel von Kaspar Radmiller. Durch die Neugestaltung des Dr. Georg und Lu Zimmermann – Platzes 2006 ist es heute wieder in seiner vollen Pracht zu bewundern.
Das Tuchmacherhaus wurde im Jahre 1805 von Martin Holzhauser erbaut. Dessen Tochter heiratete 1841 den Tuchmacher Georg Eberhardt, in dessen Familie das Haus bis 1984 blieb. Die letzte kinderlose Generation vererbte das Anwesen der Stadt Thannhausen, die 1987 beschloss, das Haus dem Heimatverein Thannhausen e.V. zur Errichtung eines Heimatmuseums zur Verfügung zu stellen. Nach aufwendigen Vorarbeiten durch die Stadt und dem Heimatverein zum Umbau und zur Renovierung des Denkmalgeschützten Fachwerkhauses und des landwirtschaflichen Teiles richtet der Heimatverein in den Räumen mit den jahrelang gesammelten Exponaten ein Stadtmuseum ein.
wurde bewohnt vom Arzt und Schriftsteller Dr. W. Bauberger (1809–1883), Verfasser der „Beatushöhle“.
Christoph von Schmid, weltweit bekannt als Verfasser der „Ostereier“ und „Ihr Kinderlein kommet“, war in Thannhausen von 1796 – 1816 als Schriftsteller, Benefiziat und Schuldirektor tätig. Sein Denkmal von F. Miller ziert seit 1901 den Platz vor dem Thannhauser Rathaus.
Der von der Thannhauser Architektin und Stadträtin Monika Wiesmüller-Schwab entworfene Bierbrunnen auf dem Dr.-Georg-und-Lu-Zimmermann-Platz ist der einzige Trinkwasserbrunnen der Mindelstadt. Gestiftet wurde er vom ortsansässigen Unternehmer Peter Leitenmaier.
Zu besonderen Anlässen wird die bewusst schlicht gehaltene Säule zum echten Highlight: Aus dem kleinen Zapfhahn sprudelt frisches Bier der heimischen Brauerei.
Die Einweihung des Bierbrunnens im August 2008:
Bieranstich am Thannhauser Bierbrunnen beim Besuch
des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Beckstein
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